DAS IAPL-KOLLOQUIUM 2026 IN PARIS STEHT VOR DER TÜR!
- 28. Oktober 2026

Die International Association of Procedural Law (IAPL) ist eine weltweite Vereinigung von Professoren und Wissenschaftlern, die im Zivilprozessrecht lehren und forschen und dabei ein besonderes Interesse an dessen rechtsvergleichender Dimension haben. Seit den 1950er Jahren organisiert die IAPL regelmäßig internationale Konferenzen und Seminare, um den wissenschaftlichen Austausch zwischen Wissenschaftlern aus aller Welt zu fördern.
n einer Zeit zunehmender Deglobalisierung und wachsenden Intoleranz bekennen sich die IAPL und ihre Mitglieder fest zu ihren Werten:
Die Mitgliedschaft in der IAPL steht allen Forschern offen, die diese Werte teilen und im Bereich des vergleichenden Verfahrensrechts tätig sind. Die Mitgliedschaft in der IAPL setzt eine umfassende akademische Qualifikation in den Forschungsbereichen der IAPL voraus – in der Regel eine Professur – sowie die Empfehlung durch zwei Mitglieder.
Wir laden Sie herzlich ein, sich auf dieser Website näher über unsere Werte und Aktivitäten zu informieren.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Professorin Soraya Amrani Mekki wird das IAPL-Kolloquium 2026 vom 28. bis 30. Oktober 2026 in Paris stattfinden.
Die Eröffnungssitzung findet am Cour de Cassation in Anwesenheit ihres Ersten Präsidenten statt. Laurent Fabius — ehemaliger Premierminister, derzeitiger Präsident des Verfassungsrats und Hauptunterhändler des Pariser Abkommens — wird ebenfalls teilnehmen, vorbehaltlich der Bestätigung.
Der Rest des Kolloquiums findet auf dem Campus Saint-Germain-des-Prés der Sciences Po Paris statt, zeitgleich mit der Paris Climate Week.
Während der zweitägigen Konferenz werden die Teilnehmer die folgenden Themen vertieft behandeln:
Ein Call for Papers wird in Kürze veröffentlicht, begleitet von einem Workshop, der einen gemeinsamen Praxisfall aus der Perspektive verschiedener Rechtssysteme behandelt.
Anlässlich des Kolloquiums wird der IAPL-Storme-Preis verliehen.
Nach der Abschlusszeremonie am 30. Oktober bietet das traditionelle Gala-Dinner eine einzigartige Gelegenheit zum Austausch, Netzwerken und Feiern.
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Das mehrsprachige International Journal of Procedural Law (IJPL) bietet eine internationale Forschungsplattform für Wissenschaftler und Praktiker im Bereich des Verfahrensrechts, insbesondere im Zivilrecht.
Neben Artikeln in fünf verschiedenen Sprachen, die aktuelle Entwicklungen in der gerichtlichen und alternativen Streitbeilegung untersuchen, veröffentlicht das IJPL auch Beiträge zu den theoretischen Grundlagen des Verfahrensrechts. Die Beiträge behandeln rechtliche Fragestellungen aus nationaler, transnationaler oder internationaler Perspektive, einschließlich des Vergleichsrechts und der Kollisionsrechtsaspekte. Folglich ist das IJPL nicht nur für Wissenschaftler, sondern auch für Praktiker mit grenzüberschreitenden Fällen von Interesse.
Das IJPL ist über unseren Verlag Brill | Nijhoff zugänglich.


Comparative Procedural Law and Justice (CPLJ) ist ein globales Projekt zur vergleichenden Ziviljustiz, organisiert vom ehemaligen Max-Planck-Institut Luxemburg für Verfahrensrecht und unterstützt vom Luxembourg Research Fund FNR (FNR - O19/13946847).
Offiziell im September 2020 gestartet, war es das Vorzeige-Forschungsprojekt der Abteilung für Europäisches und Vergleichendes Verfahrensrecht des Max-Planck-Instituts Luxemburg. Im Januar 2024 wurden das Max-Planck-Institut Luxemburg und das CPLJ an die Universität Luxemburg übertragen.
Burkhard Hess war der Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Verfahrensrecht, wo das CPLJ ursprünglich ins Leben gerufen wurde. Seit September 2024 führt er das Projekt als Hauptherausgeber von seinem neuen Lehrstuhl und mit Unterstützung seines Teams an der Universität Wien weiter.